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FORTEZZA DI CASTROCARO
   
Die Festung ist eine der bedeutendsten Beispiele mehrteiliger Festungsarchitektur. Die verwendeten Farben und Materialien in den Anbauten, die zwischen dem Mittelalter und der Renaissance vorgenommen wurden, sind perfekt aufeinander abgestimmt und dadurch stellt die Festung ein harmonisches Ganzes mit dem Felsausläufer auf dem sie errichtet wurde dar. Der Bau ist tatsächlich perfekt in die Umgebung integriert und verbindet die Bedürfnisse einer militärischen Festung mit den geografischen Gegebenheiten.
Die Anlage besteht aus drei verschiedenen architektonischen und verteidigungstechnischen Gebäudekomplexen: der Wehrgang, die Festung und die mediceischen Waffenarsenale.
Der Wehrgang ist der älteste Teil der Festung. Er ist gekennzeichnet von einem eindrucksvollen 32 m hohen fünfeckigen Hauptturm, der vor dem 10. Jahrhundert erbaut wurde, als hier die militärischen und politischen Grenzen zwischen den Langobarden und den Byzantinern verliefen. Zum Wehrgang gehören auch das Wachhaus, der Südhof, der Nordhof, der Osthof und der hohe Innenhof mit einem Schacht, dessen Öffnung direkt im Fußboden eingelassen ist. Die Festung bildet die im 13./14. Jahrhundert vorgenommene Erweiterung des Wehrganges und umfasst die Eingangstore (die erste mit der Ziehbrücke), den Rundgang, das Wachhaus, den kleinen Hof (von dort gelangt man in die drei Höhlengrotten, zum Zisternenbrunnen und zu zwei unterirdischen Sälen, zum Kühl- und Essigraum), den großen Hof (mit einem herrlichen Olivenbaum aus dem 17. Jh. und der Kirche Santa Barbara), den Nordhof, den Osthof, den Palazzo des Burgherren und den Turm der Verliese (mit einer Panoramaterrasse und der Folterkammer).
Die mediceischen Waffenarsenale wurden hinzugefügt, um die Festungsanlagen gegen die immer stärker werdenden Artillerien auszurüsten, dabei wurde an neuen Lösungen getüftelt, so dass sie eine große Neuheit im Bereich des Festungsbaus in der Renaissancezeit darstellten: gekennzeichnet von einer enormen Mauer aus gebrannter Erde, bestehend aus drei großen Teilen; davon ist der erste offen und die anderen beiden mit Tonnengewölbe überdacht. Nach mehr als vier Jahrhunderten, in denen die Festung verlassen stand, wurde sie wieder zugängig gemacht und dem Fremdenverkehrsamt Pro Loco von Castrocaro übergeben, welches den Palast des Burgherren, den Waffenplatz, den kleinen Hof, den großen Hof, die Kirche Santa Barbara, den Gefängnisturm, die Glacis der Bombarde und die Höhlengrotten wieder für Besucher herrichten liess.
In den Räumen des Burgherrenpalastes wurde die Dauerausstellung L'AQUILA LE CHIAVI IL GIGLIO (Adler, Schlüssel, Lilie) untergebracht, die von der tausendjährigen Geschichte der Festung erzählt und Waffen, Keramik, Bilder, Möbel sowie Geräte zeigt. Die Pro Loco übernimmt hierbei eine sehr aktive kulturelle Aufgabe, indem sie auch Führungen und Rundgänge organisiert, damit der Besucher die intakte Faszination dieser langjährigen Festung kennenlernen kann.
   
INFORMATIONEN
Ort Castrocaro Terme e Terra del Sole
Fremdenverkehrsamt Pro Loco von Castrocaro
Tel. 0543 769541 - Fax 0543 769541
E-Mail info@proloco-castrocaro.it
Internetseite  www.proloco-castrocaro.it
Touristeninformation Castrocaro Terme und Terra del Sole
Tel. 0543 769631 - Fax 0543 769631
E-Mail iatcastrocaro@visitcastrocaro.it
Internetseite  www.visitcastrocaro.it

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