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ROCCA DI RAVALDINO
   
Der Name stammt von der alten Verteidigungsanlage, auf der die erste Ravaldino Festung zwischen 1360 und 1371 entstand. Die Pläne für die richtige Festung entstanden vom Architekten Giorgio Marchesi Fiorentino im Jahre 1471 auf Wunsch von Pino III. Ordelaffi.
Im Jahre 1481 wurde sie dann gebaut und danach die Zitadelle. Letztere im Auftrag des neuen Burgherren Girolamo Riario von Forlì, der die Arbeiten dem gleichen Architekten überließ. Es wurden auch die Cotogni-Verteidigungsanlage (Reste noch heute sichtbar) und die Cesena-Verteidigungsanlage an den zwei Außenseiten der Zitadelle hinzugefügt. Der Festungskomplex setzte sich damit aus verschiedenen Bauten zusammen und war von einem komplizierten System aus Gräben, Wällen und Zugbrücken umgeben.
Im Jahre 1496 ließ Caterina Sforza, Witwe des Burgherrn Riario und Regentin für den Sohn Ottaviano, eine dritte Verteidigungsanlage und einen kleinen Palast auf den Ruinen der Festung aus dem 14. Jahrhundert erbauen. Die Anlage galt zu der Zeit als uneinnehmbar. Auch wegen seiner Komplexität. Diese Meinung teilte Niccolò Machiavelli jedoch nicht, der sie im Sommer 1499 besucht hatte und sie als extrem angreifbar einschätzte. Im Dezember desselben Jahres unternahm Cesare Borgia einen Angriff, und schaffte es, am 12. Januar 1500 sie zu erobern und brachte Catarina Sforza als Gefangene nach Rom.
Im 16. Jahrhundert verlor die Festung ihre militärische Funktion, sowohl wegen der Aufnahme des Gebietes von Forlì in den Papststaat, als auch wegen der Entwicklung der Artillerie, der diese Art der Verteidigungsanlage unbrauchbar machte. Im 19. Jahrhundert und bis ins 20. Jahrhundert wurde es als Gefängnis genutzt und entstanden die heutigen Gefängnisse im Innern der Zitadelle.
Der ganze Komplex ist schon seit Jahren Gegenstand eines intensiven Projektes der Restaurierung und touristischen Erschließung, für z. B. Konzerte, Feste und Kunstaustellungen. Erst kürzlich wurden die Überdachungen der zwei Wachtürme und des Hauptturms rekonstruiert. Letzterer im Zentrum des Osthofes stehend, verfügt über drei übereinanderliegende Räume, im oberen befindet sich die Öffnung eines Schachts, dessen Öffnung direkt im Fußboden eingelassen ist und an deren Wänden Klingen eingemauert sind, der hinunter geht bis zum Hof. In dem gleichen Gebäude befindet sich auch eine einzigartige steinerne Wendeltreppe (für die Öffentlichkeit unzugänglich), ohne zentrale Achse. Seine 67 Stufen halten sich allein durch das Übereinanderliegen.
   
INFORMATIONEN
Ort Forlì
Touristeninformation Forlì
Tel. 0543 712606 - 0543 712609 - Fax 0543 712618
E-Mail musei@comune.forli.fc.it
Internetseite  www.cultura.comune.forli.fc.it
Öffnungszeiten
Geöffnet während der Ausstellungen oder Veranstaltungen. Besucht nur die Outdoor-Garten, den Innenhof und die Ausstellungshallen.
Preise Freier Eintritt

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